CBD Öl für Pferde und Hunde

Bereits seit vielen Jahrtausenden wird die Hanfpflanze in verschiedenen Bereichen genutzt, unter anderem auch für die Behandlung von unterschiedlichen Symptomen und Erkrankungen. Seit einigen Jahren hat sich aber ein bestimmter Wirkstoff der Hanfpflanze einen Namen gemacht: CBD. Bei CBD handelt es sich um ein Cannabinoid aus der Hanfpflanze. Es wird aus den weiblichen Pflanzen gewonnen und hat, im Gegensatz zum Cannabinoid THC, keine berauschende Wirkung. Viel interessanter ist aber seine Wirkung auf das Wohlbefinden. Viele Menschen haben mittlerweile CBD Öl ausprobiert und sind begeistert. Auch in etlichen Studien wird bereits die Wirkung von CBD erforscht. Einige Belege für die Wirksamkeit von CBD gibt es schon. Da CBD Öl aber keinerlei Nebenwirkungen hat und zudem von der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, als sicher eingestuft wird, nutzen mittlerweile auch viele Tierbesitzer CBD Öl für ihre Lieblinge. Besonders bei Pferden und Hunden konnten bisher gute Erfolge verzeichnet werden. Der Schlüssel für die Wirkung von CBD Öl bei Tieren ist das Endocannabinoid-System.

CBD Öl und das Endocannabinoid-System

Jedes Säugetier auf dieser Welt verfügt über ein Endocannabinoid-System, also natürlich auch Menschen, Pferde und Hunde. Dieses Endocannabinoid-System hat einige sehr wichtige Aufgaben im Körper. Es trägt dazu bei, den Körper im Gleichgewicht zu halten. Zudem hat es auch einen Einfluss auf die Psyche. Das Endocannabinoid-System ist im ganzen Körper verteilt und sehr komplex. Dieses System hat einen Einfluss auf verschiedene Vorgänge im Körper. Es ist nicht nur verantwortlich für Emotionen und die Stimmung, sondern auch für Ängste, das Schmerzempfinden und das Schlafverhalten. Somit trägt es zum Wohlbefinden von Mensch und Tier bei. Aber nur so lange, wie es sich im Gleichgewicht befindet. Schon ein kleines Ungleichgewicht oder eine Störung reicht aus, um Ängste und Erkrankungen hervorzurufen. Für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts des Endocannabinoid-Systems sind körpereigene Cannabinoide zuständig. Der Körper von Tieren ist also in der Lage, diese Cannabinoide selbst zu bilden, sie werden als Endocannabinoide bezeichnet. Allerdings kann es vorkommen, dass nicht genug Cannabinoide hergestellt werden. Dann kommt es zu einem Ungleichgewicht mit den genannten Folgen.

Das Endocannabinoid-System besteht aus mehreren Schaltstellen. Diese werden als Rezeptoren bezeichnet. Bisher wurden zwei wichtige Rezeptoren im Endocannabinoid-System entdeckt, der CB1-Rezeptor und der CB2-Rezeptor. Die Cannabinoide docken an diese Rezeptoren an und sorgen für die Ausschüttung oder Hemmung verschiedener Botenstoffe. Diese Botenstoffe haben einen großen Einfluss auf ganz unterschiedliche Funktionen des Körpers. Dazu zählen das Schmerzempfinden und der Schlaf. CBD ist ebenfalls ein Cannabinoid. Somit wird davon ausgegangen, dass auch CBD Öl eine Wirkung auf die Rezeptoren haben kann. Forscher haben sich bereits damit beschäftigt und sind zu dem Schluss gekommen, dass dies wirklich der Fall ist. Die genaue Wirkungsweise ist bisher allerdings noch nicht bekannt. Dennoch gibt es schon ein paar klinische Studien, die sich ganz speziell mit der Wirkung von CBD Öl bei Tieren befassen. Die bisherigen Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend. Konkrete Belege für die Wirkungsweise von CBD Öl bei Tieren könnten schon in naher Zukunft vorliegen.

CBD Öl kann dazu beitragen, dass das Endocannabinoid-System der Tiere stabilisiert und das Gleichgewicht wiederhergestellt wird. CBD Öl hat eine stimulierende Wirkung auf das Nervensystem. Symptome können durch die Einnahme verringert werden. Auch die Wahrnehmung von Schmerzen könnte durch CBD Öl verringert werden.

Wirkung von CBD Öl bei Hunden und Pferden

Tiere sind sehr oft ängstlich und leiden unter zahlreichen Erkrankungen. Für die Besitzer der Tiere ist das nur sehr schwer zu ertragen. Wenn sich Hunde bei Gewitter unter dem Bett verkriechen oder Pferde panisch werden, wenn sie mit dem Hänger transportiert werden sollen, wünschen sich die Besitzer eine Lösung dafür. CBD Öl kann bei verschiedenen Symptomen eine gute Wirkung zeigen. Bisher gibt es dafür noch keine wissenschaftlichen Belege, aber die Erfahrungsberichte von zufriedenen Anwendern sprechen für sich. Diese Wirkungen können aus den Berichten abgeleitet werden:

  • Fell und Haut verbessern sich
  • die Häufigkeit von Infektionen wird reduziert
  • Schmerzen können gelindert werden, das gilt besonders für chronische Schmerzen
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Immunsystem wird unterstützt
  • eine gute Verdauung wird unterstützt

Anwendungsbereiche von CBD Öl bei Tieren

Viele Tierbesitzer haben CBD Öl bereits ausprobiert und berichten von sehr positiven Effekten. Es gibt drei unterschiedliche Bereiche, in denen CBD Öl besonders häufig eingesetzt wird.

Angstzustände und Stress

Gewitter, Silvester, Hängertransporte – viele Situationen können Hunden und Pferden Angst machen. Es konnte bereits nachgewiesen werden, dass CBD bestimmte Regionen im Gehirn anregen kann. Dadurch kann das Angstgefühl reduziert werden, die Tiere werden ausgeglichener. Es gibt viele Erfahrungsberichte, die von einer positiven Wirkung in angsteinflößenden oder stressigen Situationen berichten. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es bisher noch nicht.

Schmerzlinderung

Hunde und Pferde haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Wird dieser durch Schmerzen eingeschränkt, leiden die Tiere sehr. Selbst wenn Schmerzen nur leicht sind, sorgt das Schmerzgedächtnis dafür, dass die Schmerzen als sehr stark empfunden werden. Das Ergebnis davon ist, dass Tiere schnell eine Schonhaltung einnehmen. Diese kann allerdings zu weiteren Problemen führen. Dieser Kreislauf kann mit CBD Öl unterbrochen werden. Zudem soll CBD Öl in der Lage sein, zu einer Linderung von Schmerzen beizutragen. Durch das Blockieren der Rezeptoren, die für das Schmerzempfinden verantwortlich sind, könnte CBD für eine Linderung der Schmerzen sorgen, das gilt auch für chronische Schmerzen.

Entzündungen

CBD kann auch in der Lage sein, Entzündungen entgegenzuwirken. Es kann den Abbau und die Wiederaufnahme von Anandamid hemmen und somit entzündungshemmend wirken. Nicht nur auf akute Entzündungen, sondern auch auf chronische Entzündungen kann CBD Öl eine positive Wirkung haben.

Einnahme und Nebenwirkungen

CBD Öl ist sehr leicht zu dosieren und kann den Tieren ganz einfach auf die Zunge oder die Lefzen geträufelt werden. Diese Methode der Einnahme ist besonders effektiv, da das CBD Öl so bereits im Mund über die Schleimhaut aufgenommen werden kann und seine Wirkung schnell entfaltet. Es ist aber auch möglich, das CBD Öl ins Futter zu mischen. Die Dosierung ist immer absolut individuell und hängt unter anderem von der Größe des Tieres ab. Dass große Tiere wie Pferde eine entsprechend höhere Dosis benötigen als ein kleiner Hund, ist natürlich vollkommen klar. Sehr wichtig sind aber auch die Nebenwirkungen. Im Gegensatz zu Medikamenten, die immer Nebenwirkungen haben, konnten bisher bei CBD Öl keine Nebenwirkungen festgestellt werden. Dabei wird allerdings davon ausgegangen, dass die Dosierungsempfehlung nicht massiv überschritten wird. Zudem hat CBD Öl keinerlei berauschende Wirkung.

CBD Öl für Hunde und Pferde – vielseitig einsetzbar

Es gibt bisher nur wenige wissenschaftliche Belege bezüglich der Wirksamkeit von CBD Öl bei Tieren. Der Vorteil bei Tieren ist aber, dass sie nicht wissen, dass sie etwas bekommen, was ihnen helfen soll. Zeigen Tiere wie Hunde oder Pferde also eine positive Reaktion auf die Gabe von CBD Öl, bilden sie sich die Wirkung nicht ein, wie es vielleicht bei Menschen der Fall sein kann. Aufgrund der nicht vorhandenen Nebenwirkungen von CBD Öl nutzen immer mehr Tierbesitzer CBD, um ihren Tieren bei Ängsten, Schmerzen oder anderen Symptomen zu helfen. Allerdings muss beachtet werden, dass CBD Öl kein Medikament und kein Wundermittel ist. Zudem ist jedes Tier individuell und reagiert anders auf die Gabe von CBD Öl. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Tier sehr gut auf CBD Öl reagiert, während ein anderes gar keine Reaktion zeigt. Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert.

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